Keine Profite mit der Miete – Unsere Demo unter dem Motto „LEG es reicht!”

Am 15.05. haben wir mit 60 Leuten ein lautstarkes Zeichen gegen die LEG und für vernünftige und menschenwürdige Wohnbedingungen gesetzt. Wir sind mit zahlreichen Schildern und Transparenten vom Nah und Frisch zur LEG-Zentrale auf der Hammer Straße gezogen. Viele der Schilder hatten NachbarInnen schon letztes Jahr zusammen gemalt, als wir die Demo wegen Corona absagen mussten. Jetzt konnten wir endlich unsere Wut laut auf die Straße tragen. Unsere Wut darüber, dass die LEG weiterhin intransparente Nebenkostenabrechnung macht, viele Wohnung in einem unzumutbaren Zustand sind, die Mieten zu hoch sind, es kaum Sprechstunden und immer noch keinen Hausmeister gibt. Wir haben darauf aufmerksam gemacht, dass all diese Probleme überhaupt erst existieren, weil die LEG mit unserer Miete und diesen Zuständen riesige Profite macht – die sie sich in die eigene Tasche steckt, anstatt damit die Situation von uns Mieter*innen zu verbessern. Daher schreckt sie auch nicht davor zurück, uns in verschimmelten Wohnungen leben oder uns ohne Heizung in den kalten Wintermonaten frieren zu lassen. Es sei also auch hier, genauso wie auf der Demo, gesagt: „Keine Profite mit der Miete!“ Darüber hinaus haben wir durch Ausrufe wie „Berg Fidel? Solidarisch!“ gezeigt, dass wir über den Kampf gegen die LEG hinaus ein solidarisches Berg Fidel haben möchten, indem sich alle wohl fühlen können. Wir kämpfen gemeinsam gegen Ungerechtigkeiten und für eine solidarische Gesellschaft!

Viele Mieter*innen haben am Mikrofon ihre persönlichen Erfahrungen mit der LEG geteilt. Sie sprachen über monatelang überflutete Keller, Schimmel in den Wohnungen, kaputte Fahrstühle, intransparente Nebenkostenabrechnungen und den nicht vorhandenen Hausmeister. Sie sprachen darüber, wie die LEG sie abwimmelt und ihnen die Schuld für die schlechten Zustände gibt. Und es wurde über die unerträgliche Kälte in den Wohnungen während der Wintermonate berichtet, weil es ständig ganze Häuserblöcke ohne funktionierende Heizung gab.

Aber auch LEG-Mieter*innen aus anderen Stadtteilen Münsters haben berichtet. Unter anderem sprach ein LEG-Mieter aus der Kolmar-Straße, der sich mit einigen Nachbar*innen gegen eine geplante Mieterhöhung durch die LEG zusammengeschlossen hat. Er sprach von einer 140 Euro schweren Mieterhöhung, die durch eine Scheinmodernisierung begründet wird, die aber faktisch eine Instandhaltung ist. Eine schon zur Gewohnheit gewordene Praxis der LEG und anderer Wohnungskonzerne, da so die Miete auf einen Schlag legal erhöht werden kann. Dazu sagen wir: Das ist eine Schweinerei! Wir stehen solidarisch an eurer Seite!

Viele Mieter*innen haben am Mikrofon ihre persönlichen Erfahrungen mit der LEG geteilt. Sie sprachen über monatelang überflutete Keller, Schimmel in den Wohnungen, kaputte Fahrstühle, intransparente Nebenkostenabrechnungen und den nicht vorhandenen Hausmeister. Sie sprachen darüber, wie die LEG sie abwimmelt und ihnen die Schuld für die schlechten Zustände gibt. Und es wurde über die unerträgliche Kälte in den Wohnungen während der Wintermonate berichtet, weil es ständig ganze Häuserblöcke ohne funktionierende Heizung gab.

Aber auch LEG-Mieter*innen aus anderen Stadtteilen Münsters haben berichtet. Unter anderem sprach ein LEG-Mieter aus der Kolmar-Straße, der sich mit einigen Nachbar*innen gegen eine geplante Mieterhöhung durch die LEG zusammengeschlossen hat. Er sprach von einer 140 Euro schweren Mieterhöhung, die durch eine Scheinmodernisierung begründet wird, die aber faktisch eine Instandhaltung ist. Eine schon zur Gewohnheit gewordene Praxis der LEG und anderer Wohnungskonzerne, da so die Miete auf einen Schlag legal erhöht werden kann. Dazu sagen wir: Das ist eine Schweinerei! Wir stehen solidarisch an eurer Seite!

In Solidarität mit unserem Widerstand, wurde eine Grußbotschaft der Stadtteilinitiative Solidarisch in Gröpelingen abgespielt, in der sie uns ihre Solidarität aussprachen. Darüber hinaus machten sie darauf aufmerksam, dass es die gleichen Probleme auch mit anderen Wohnungskonzernen gibt, wie bei ihnen in Bremen mit „Vonovia“. Das Problem sind also nicht nur die einzelnen Konzerne, sondern dass in diesem System überhaupt mit der Miete Profit erwirtschaftet werden kann. Das lässt sich nur durch gemeinsamen Widerstand ändern! Deshalb sei es ungemein wichtig sich deutschlandweit zu vernetzen und sich gemeinsam zu wehren. Dieselbe Meinung vertreten wir auch und deshalb bleiben wir standhaft in unserer Einigkeit sowie unseren Forderungen: Alle zusammen gegen die Vermieter!

Zudem haben wir Unterstützung von der „LEG-Mieter*inneninitiative Münster“ bekommen, die sich in anderen Stadtteilen Münsters gründeten, um ebenfalls für bessere Wohnbedingungen einzutreten.

Schon bei der Auftaktkundgebung vor dem Markant haben uns viele NachbarInnen ihre Unterstützung ausgesprochen. Noch einmal merken wir, dass das Thema LEG viele viele Menschen im Viertel beschäftigt und wütend macht. Unsere Demonstration konnte uns und unseren NachbarInnen das Gefühl geben, dass wir damit nicht alleine sind. Dass es sich lohnt, zusammen zu kämpfen und das das auch schön aussehen kann und Spaß macht. Die zusätzliche Unterstützung von solidarischen Menschen aus anderen Vierteln macht uns hoffnungsvoll, dass sich etwas ändern kann – wenn wir gemeinsam dafür kämpfen.

Wir haben mit der Demo ein starkes Zeichen gesetzt! Doch das wird nicht die letzte Demo gewesen sein! Wir haben Mut und Energie bekommen, weiterzumachen: Wir werden uns weiterhin solidarisch zusammenschließen und gegen die LEG kämpfen! In Berg Fidel und deutschlandweit! LEG es reicht! Für eine solidarische Gesellschaft!

 

Kundgebung vor der LEG Zentrale

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